Umweltschutz und Umwelterziehung

Die allgemeinen Zielvorstellungen des Schulministeriums zum Bereich der Umwelterziehung und des Umweltschutzes in den Schulen des Landes Nordrhein-Westfalen sind im Paragraph 2 des Schulgesetzes festgelegt.

Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule

(1) Die Schule unterrichtet und erzieht junge Menschen auf der Grundlage des Grundgesetzes und der Landesverfassung. Sie verwirklicht die in Artikel 7 der Landesverfassung bestimmten allgemeinen Bildungs- und Erziehungsziele.

(2) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung. Die Jugend soll erzogen werden im Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und zur Friedensgesinnung.

(3) Die Schule achtet das Erziehungsrecht der Eltern. Schule und Eltern wirken bei der Verwirklichung der Bildungs- und Erziehungsziele partnerschaftlich zusammen.

(4) Die Schule vermittelt die zur Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen und berücksichtigt dabei die individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler. Sie fördert die Entfaltung der Person, die Selbstständigkeit ihrer Entscheidungen und Handlungen und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt. Schülerinnen und Schüler werden befähigt, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten. Schülerinnen und Schüler werden in der Regel gemeinsam unterrichtet und erzogen.

An der Goetheschule sind der Umweltschutz und die Umwelterziehung sowohl im Schulprogramm als auch in der Schulordnung verankert und damit fester Bestandteil unseres Schullebens.

In den Richtlinien und Lehrplänen sind einzelne Aspekt des Themas in den Fächern Erdkunde, Politik, Religion, Biologie, Physik, und Chemie zu finden. Es gibt aber auch Berührungspunkte mit anderen Fächern wie Sport oder Kunst. Dieser Themenbereich eignet sich damit außerordentlich gut für fächerübergreifendes Arbeiten, für Projekte und Exkursionen.

An der Goetheschule sind bisher folgende Aktivitäten im Bereich „Umweltschutz- und Umwelterziehung“ unternommen worden:

- Recycling von Korken für den Kranichschutz

- Druckerpatronen- und Handyrecycling

- Stadtteilpflege in Zusammenarbeit mit dem Verein Bredeney-Aktiv

- Müllvermeidung und Umstellung auf ökologische Nahrungsmittel im Schulbistro

- Umgestaltung des Außenbereiches der Schule

Im Allgemeinen ist zu beobachten, dass bei unseren Schülern das Interesse an Themen des Umweltschutzes in den vergangenen Jahren sehr nachgelassen hat. Wichtig wäre, die Themen in neuer interessanterer Form und mit einem anderen Zugang als mit „Weltuntergangsvisionen“ neu aufzubereiten.

Seit sich in den letzten Jahren die Naturkatastrophen verstärkt haben und es sich zeigt, dass insbesondere der Klimawandel starke Schäden und hohe Kosten auch für die Wirtschaft mit sich bringt, hat sich das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien an umweltpolitischen Themen wieder verstärkt. Diese neue Aktualität des Themas sollte genutzt werden, um bei den Kindern und Jugendlichen ein neues Umweltbewusstsein entstehen zu lassen.

Wünschenswert wäre die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren, Müll zu vermeiden und die Umwelt zu schonen, indem auch bei der Schulweggestaltung mehr Wert auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Fahrräder sowie von Fußwegen gelegt würde. Dies hätte auch den positiven Nebeneffekt, dass die oft gefährliche Situation vor der Schule dadurch entschärft würde.

Dazu soll auch die Neugestaltung der Fahrradständer im Zuge des Schulhofumbaus beitragen.

Essen, 17.02.2017 Helga Klosta Svea Pusch

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