Suchtprävention

Suchtprävention an der Goetheschule

Jahrgangsstufen 6 - 8: Be smart, don´t start

Jahrgangsstufen 6 - 8: Be smart, don´t start

Durch diesen bundesweiten Wettbewerb soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Die Teilnahme ist ab der 6. Klasse möglich und eine freiwillige Entscheidung der Klasse. Innerhalb des Wettbewerbs geben die Schülerinnen und Schüler wöchentlich eine Rückmeldung, ob sie rauchfrei geblieben sind. Drüber hinaus können die Klassen kreative Projekte zum Thema „(Nicht-)Rauchen“ einreichen, die von Aktionstagen bis zu selbstgedrehten Videos reichen können. In der Vergangenheit haben viele Klassen engagiert und erfolgreich an dem Programm teilgenommen, zumal es interessante Preise für die Klassengemeinschaft zu gewinnen gibt.

Be smart don't start! - Ein Bericht aus der Klasse 6a

Das Projekt begann damit, dass unsere Klassenlehrerin Frau Klosta uns das Programm vorstellte. Von Anfang an gefiel der gesamten Klasse das Antiraucher-Projekt und wir haben uns dazu entschlossen, viel Zeit und Arbeit in „Be smart don´t start“ zu investieren.

Zunächst haben wir uns darüber Gedanken gemacht, welchen Beitrag wir zum Wettbewerb einschicken könnten. Es kamen viel kreative und auch lustige Ideen zusammen, wie z.B. Tassen und Pullis bedrucken oder eine Zeitung über das Rauchen zu schreiben.

Schlussendlich haben wir uns aber entschieden Etiketten zu bemalen und damit 400 Flaschen zu bekleben. Jeder Schüler unserer Klasse hat ein oder mehrere Etiketten gemalt. Diese wurden dann vervielfältigt und auf die Flaschen geklebt. Dann wurden diese im schuleigenen Bistro verkauft. Toll fand ich z.B., dass es so viele unterschiedliche Motive auf den Flaschen gab und die Flaschen so zu etwas Besonderem gemacht wurden.

In den nächsten Stunden haben wir noch zusätzlich Werbeplakate für unseren Flaschenverkauf angefertigt und in der ganzen Schule aufgehängt. Danach haben wir auf Reaktionen der Schüler anderer Klassen geachtet. Aus den höheren Klassen wurde vor allem über die Etiketten und Plakate gelacht, die jüngeren Mitschüler schienen sich darüber zu unterhalten. Das Projekt wurde auch in der Schulpflegschaft vorgestellt und von den Eltern als positive und kreative Idee gesehen.

Liebe Grüße

Ihre Klasse 6a, Goetheschule in Essen-Bredeney

Jahrgangsstufe 8: Besuch der Ruhrlandklinik

Jahrgangsstufe 8: Besuch der Ruhrlandklinik

Im Rahmen der Suchtprävention bekommen die Schülerinnen und Schüler von einem Facharzt der Lungenklinik detaillierte Informationen zum Thema Rauchen und dessen Folgen. In der Regel stellt sich im Anschluss an den Vortrag ein Patient der Klinik den Fragen der Schüler. Durch den direkten Kontakt zu den Konsequenzen des Rauchens ist der Besuch der Ruhrlandklinik für viele Schülerinnen und Schüler eine dauerhaft nachwirkende Erfahrung.

Jahrgangsstufe 9: Besuch der „Fähre“

Jahrgangsstufe 9: Besuch der „Fähre“

Mal ein Bier oder einen Sekt? Das ist doch nicht schlimm – oder? Beide Getränke sind im Alltag akzeptiert und werden auch von Jugendlichen konsumiert. Aber beide Getränke enthalten Alkohol und könnten den Einstieg in eine Abhängigkeit bedeuten, die auch mit dem Konsum weiterer, illegaler Drogen einhergehen kann. Um den Schülerinnen und Schülern die Folgen hauptsächlich des Alkoholmissbrauchs aufzuzeigen, besuchen wir mit den 9. Klassen die „Fähre“, einen Einrichtung der Suchthilfe, in der Menschen eine Zeitlang betreut wohnen können, um den Weg aus der Sucht und zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Vor Ort werden die Schülerinnen und Schüler über Alkoholkonsum und –missbrauch informiert und haben die Möglichkeit, mit einem Bewohner über seine Erfahrungen zu sprechen.