• die Goetheschule Essen

Medien und Methoden

Umgang mit Smartphones

WDR "Lokalzeit Ruhr"
Im Oktober 2012 berichtete der WDR in der Sendung "Lokalzeit Ruhr" über den Umgang von Lehrern und Schülern mit Smartphones und Handys. Schülerinnen und Schüler der Grundkurse 12 in Deutsch und Katholischer Religionslehre wurden befragt.


WDR 5 "Leonardo" interviewt Schüler und Eltern

Anfang Mai 2012 berichtete der WDR 5 in der Sendung "Leonardo" über eine Jugendschutz-App für Smartphones, die Essener Forscher zurzeit entwickeln. Zu diesem kontroversen Thema sollten Hörer zu Wort kommen. Die Interviews mit Schülern und Eltern fanden in der Goetheschule statt. Der Beitrag ist als PDF oder als MP3 abrufbar.

Soziale Netzwerke

Die Beschäftigung mit sozialen Netzwerken wird im Schuljahr 2012 in das Medienkonzept neu aufgenomenn. In Kürze werden hier weitere Infos zu diesem Bereich folgen.

Zahlen merken mit Methode

Informationen zu den Pi-weeks

Zahlen merken mit Methode

Pi-weeks: Zahlen merken mit Methode
In vielen schulischen und privaten Bereichen müssen Zahlen schnell und effektiv gelernt werden. Vielen bereitet das Schwierigkeiten. Mit der richtigen Methode kann es jedoch schnell zu großen Lernerfolgen kommen.
Aus diesem Grund haben wir den Gedächtnistrainer Jürgen Petersen in die Goetheschule eingeladen. Er informierte am 14. Februar 2014 die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9, wie man durch Verknüpfungen mit Begriffen große Zahlenreihen auswendig lernen kann.

Gedächtnistrainer Jürgen Petersen ...

... hielt am 14.2.2014 Vorträge in der Aula.

Diese Info-Veranstaltungen in unserer Aula waren der Autakt zu den Pi-weeks. Aufgabe war es, möglichst viele Nachkommastellen (NKS) der Zahl P zu lernen. Die Kreiszahl Pi bot sich an, weil sie nach dem Komma unendlich viele Stellen besitzt, die ohne erkennbares Muster aufeinander folgen.
Die Teilnahme an den Pi-weeks war freiwillig. 230 Lernende entschlossen sich, am Wettbewerb teilzunehmen, der von der Mathematik-Fachschaft unter Federführung von Dr. Robert Paternoga organisiert wurde. Zwei Wochen hatten die Teilnehmer Zeit, das Gelernte umzusetzen. In der Zwischenzeit erstellte Lehrer Gunter Schroth eine Datenbank, um die Abfrage am Computer zu programmieren. In der Zeit vom 5. bis 7. März kam die spannende Prüfungsphase. Die Teilnehmer wurden aus dem Unterricht geholt. Im Computerraum 25 durften sie Ziffer für Ziffer die Zahl Pi eingeben. Eine falsche Eingabe war erlaubt. Aus der Sicht eines der Organisatoren berichtet Gunter Schroth über einzelne Erlebnisse bei der Eingabe in seinem Kommentar.
Alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I waren wenige Tage später zur Siegerehrung am 12. März 2014 in der Turnhalle versammelt.

Siegerehrung am 12.3.2014

Die besten Ergebnisse erzielten Paula (8a) mit 320 Nachkomma-Stellen (NKS) vor Sarah (6b) mit 301 NKS und Alina (8a) mit 270 NKS. Auf den nächsten Plätzen folgten Joana (8a) mit 196 NKS und Lilli (6a) mit 185 NKS. 16 Schülerinnen und Schüler konnten mehr als 100 NKS nennen, immerhin 42 Schülerinnen und Schüler mehr als 50 NKS. Die Klasse 8a erreichte bei 12 Teilnehmern einen Schnitt von Schnitt: 109,5 NKS. Die 24 Teilnehmer der Klasse 7b kamen auf einen Schnitt von 47,4 NKS.

Die Schülerinnen mit den besten Ergebnissen...

Mit dem Lernen der Zahlenreihen waren alle Schüler aufgerufen, je Sponsoren zu suchen, die pro Nachkomma-Stelle einen bestimmten Betrag spenden sollten. Bei dieser Aktion kamen 3062,19 Euro zusammen. Am meisten Geld erzielte Lilli (6a) mit 197, 95 Euro vor Carolin (7b) mit 133,50 Euro und Marc (7b) mit 106,26. Den ausgelobten Klassenpreis errang die Klasse 7b mit 490,79 Euro. Zusätzlich führte die SV einen Kuchenverkauf durch. Der Gesamterlös wurde für naturwissenschaftliches Lernen in der Goetheschule und in Indien (über wortundtat) verwendet.

Die SV führte einen Kuchenverkauf durch

Ein weiterer Preis wurde für das beste Klassen-Pi ausgeschrieben. Alle Klassen waren aufgerufen, ein großes Pi für ihre Klassen zu basteln, um den Wettbewerb auch sinnlich anschaubar werden zu lassen. Die Klasse 7c überzeugte die Jury mit ihrem aufwändigen Pi.
Als Preis gab es neben den Siegerurkunden für die Einzelsieger einen Tag schulfrei und für die Klassen ein Klassenfrühstück im Bistro. Gewonnen haben aber alle Teilnehmer, denn sie können ihre Erfahrung, sich Zahlen schnell und effektiv zu merken, nun auf alle schulischen und privaten Bereiche übertragen.

Michael Franke

Pi-weeks: ein Kommentar

Pi-weeks: ein Kommentar

Zunächst schien es wie ein gewagtes Experiment mit ungewissem Ausgang, als unsere Schulleitung beschloss, einen Gedächtnistrainer zu engagieren, um unseren Schülern der Sek1, kreatives Auswendiglernen beizubringen.
Zwar führen Pädagogen immer wieder an, dass es wichtiger sei, das Lernen zu lernen als stur Fachwissen anzuhäufen, gleichwohl waren Zweifel angebracht, ob es gelingen würde, unsere jungen Schülerinnen und Schüler dazu zu bringen, endlose Zahlenkolonnen auswendig zu lernen und unter Wettbewerbsbedingungen wieder zu geben.
Ich nehme das Ergebnis vorweg: Teilnahmeumfang und Engagement waren überwältigend. 230 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 9 nahmen am Wettbewerb teil und zeigten zum großen Teil überragende Leistungen beim Reproduzieren der zufallsähnlichen Zahlenkolonnen am Computer. Selbst sonst so coole Oberstufenschüler zeigten sich beeindruckt, wenn ein Fünftklässler hochkonzentriert locker 141 Nachkommastellen von Pin den Rechner tippte.
Interessant waren auch die unterschiedlichen Techniken der Reproduktion. So notierte eine Schülerin zwei Din 4-Seiten voll mit Wörtern und Begriffen und rekonstruierte daraus fast zweihundert Nachkommastellen fehlerfrei. Selbst an der Fehlerstelle hatte sie das gelernte Bild korrekt in Zahlen umgesetzt, musste aber leider feststellen, dass sich für diese Zahl den falschen Begriff gemerkt hatte. So fanden zwei Wochen des Lernens nicht den verdienten Abschluss.
Die Wettbewerbsbedingungen ließen genau einen Fehler zu, der aber zunächst ohne Hilfe korrigiert werden musste, bevor man bis zum zweiten Fehler - der das Aus bedeutete - weitermachen konnte.
Hier bewiesen manche eine ausgeprägte Nervenstärke. Einer Schülerin unterlief bereits am Anfang ein Fehler, auf den man beim weiteren Eintippen immer wieder hingewiesen wurde. Trotzdem gelangen ihr danach über 300 Stellen fehlerfrei.
Andere wiederum wollten unter Tränen nochmals antreten, da sie eigentlich 15 Stellen gelernt hatten, aber nur 11 im Wettbewerb zeigen konnten.
Tragödien solcher Art belegen die Ernsthaftigkeit, mit der zu Werke gegangen wurde und zeigen die hohe Leistungsbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler auch bei einem so sperrigen Thema. Der Respekt und die staunende Anerkennung von Erwachsenen ist ihnen dabei allemal gewiss.

Gunter Schroth

Feedback | Kontakt | Sitemap | Impressum | FAQs

Nach Oben