• die Goetheschule Essen

Die Fachschaft ist aktiv...

„Es tut gut, Gutes zu tun“

Die Stiftung WORTundTAT wurde auf vielfache Weise unterstützt.

Im Laufe des Schuljahres 2013/2014 wurde zu verschiedenen Anlässen für das indische und für das afrikanische Projekt von WORTundTAT gespendet.

Es ist schon Tradition, dass sich die SV, Chor, Orchester und die Mütter der Goetheschule beteiligen. Zusätzlich wurden in der Adventszeit im Kunstunterricht der Klassen 5 und 6 Goethe-Engel gebastelt. Die Kunst- AG verkaufte zusätzlich noch selbstgestaltete Weihnachtskarten mit Anhängern. Außerdem spendete das Fach Mathematik nach dem Abschluss des Pi-Projektes „Gehirn-Jogging für Tansania“ 25% des Gewinnes. Insgesamt hat die Goetheschule 3000 € für Tansania und 8436 € für Indien überwiesen.

Die Frage von J. Deichmann im evangelischen Religionsunterricht im Winter 2007: „Frau Kretschmann, kennen Sie eigentlich WORTundTAT?“ hat viele Früchte getragen. Die Goetheschule konnte dazu beitragen, dass Kinder in Indien nicht mehr im Steinbruch arbeiten müssen, sondern eine kostenlose Schul- und Berufsausbildung erhalten. In Tansania wurde ein Brunnen gebaut und Wasserleitungen verlegt, so dass alle Dorfbewohner sauberes Trinkwasser haben. Die großzügige Spende der Mathematiker unterstützte den Ausbau der Schule. Der Kreislauf der Armut konnte so durchbrochen werden. Der fächerübergreifende Einsatz für Kinder in der sogenannten 3. Welt hat Augen und Herzen geöffnet.

Das Plakat mit der Aufforderung „Hab‘ kein Herz aus Stein“, das bei allen Anlässen im Foyer aufgestellt wurde, ist mit vielfältigen Worten und Engagement von großen und kleinen Menschen der Goetheschule gelebt worden.

Brigitte Kretschmann

Bilder

Es tut gut, Gutes zu tun

Nach den Sozialen Tagen im Herbst erarbeiteten die ev. Religionsgruppe 8bc von Frau Kretschmann die Ursprünge der Diakonie: Wichern setzte sich ein für verwahrloste Jugendliche, von Bodelschwingh für Obdachlose ein und Albert Schweitzer gründete ein Krankenhaus in Afrika. Im Mai erzählte uns eine Sozialarbeiterin der ev. Kirche über ihren Einsatz für Obdachlose in Essen.

Am 4. Juni besuchte uns der ev. Pfarrer Michael Lucka-vonEerde. Er ist seit einem Jahr nicht mehr als Gemeindepfarrer, sondern als Seelsorger im Gefängnis tätig, um genügend Zeit für einzelne Menschen zu haben, die unserer Gesellschaft wegen ihrer Taten keine Anerkennung erhalten.

Im Essener Gefängnis leben 520 männliche Gefangene, um die er sich zusammen mit einem katholischen Geistlichen und mit drei Psychologen kümmert. Er hält jeden Dienstag einen Gottesdienst und steht allen Gefangenen für Gespräche in seinem Büro zur Verfügung. Da er eine Schweigepflicht hat, sprechen die Häftlinge ehrlich mit ihm über ihre Taten und Sorgen.

In seinem Büro dürfen die Gefangenen auch Telefonate mit ihren Angehörigen führen und sich für eine Stunde im Monat mit ihnen treffen. Einmal hat ein Kind seinen dritten Geburtstag im Gefängnis gefeiert. Das Büro ist zwar gemütlich eingerichtet, aber es fehlt Kinderspielzeug. Die SV hat uns spontan geholfen, indem sie drei Wochen später gebrauchtes Kinderspielzeug gesammelt und allen Spendern ein Eis spendiert hat.

Vielen Dank!

Suzan Elmaagacli, Finja Enke und Antonia Schuler (8b)

Die SV mit Frau Kretschmann

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