• die Goetheschule Essen

Bilder vom Stück

LITERATUR ALS LITERA-TOUR

Warum Litera-Tour? Weil wir – der Literaturkurs 2015/2016 uns jeden Donnerstag auf den Weg in die Rübühne im Giradetcenter in Essen-Rüttenscheid aufgemacht haben, um einen anderen – einen außerschu- lischen Lernort - zu erproben und dort zu proben. Wir – das waren 8 der Jahrgangsstufe – und wir stockten auf die Zahl 10 auf mit Klaus-Martin Stuhlmann als Gastschauspieler der Rü-Schicht und Iris Wülfing als Kursleiterin und Mitglied der Rübühne um Ingrid Lausunds kritisches Theaterstück Hysterikon auf die Bühne zu bringen.

Die Rübühne und Frau Dr. Haas gaben zu dieser Idee Ende September das Ok und wir starteten mit den Proben im November.

Jeder brachte in den Folgemonaten viel von sich ein: die ersten Proben begannen im Wald.

Tim filmte uns u.a. in einem Edeka-Supermarkt in Essen-Rüttenscheid, der uns die Genehmigung erteilte Szenen aus dem Text dort zu drehen. Wir spielten in diesem Supermarkt, indem wir kleine Szenen des Stückes inszenierten und Tim schnitt diese später mit selbst ausgesuchter passender Musik zu einem guten Intro und zur Füllung von Leerstellen im Text (so z.B. den Traumvorstellungen der Darsteller oder aber er filmte eine Riesenrad- szene im Essener Riesenrad des Weihnachtsmarktes mit Caro und Leo) – ein weiterer außerschulischer Lernort. Niklas unterstützte uns super mit Licht und Ton und setzte uns geduldig über Monate ins rechte Licht. Rote, blaue, grüne Beleuchtung – je nach Stimmung der Szene. Marcel, Paul und Axel ebenso wie Caro, Leo und Yas übernahmen während der ersten Monate ganz verschiedene Rollen, die sie immer weiter ausbauten. Stimmtraining begann mit Atemübungen und Korkensprechen. Immer wieder wurden die Szenen wiederholt und Kleinigkeiten verändert...mal ein Gesichtsausdruck, mal eine Geste, mal ein Lachen, mal eine Bewegung, mal eine Gesamt- choreo, mal der Aufgang und auch die Musikeinlagen, die Leo mit seiner Gitarrenmusik einspielte, wuchsen zu einem Puzzle zusammen.

Weitere Anregungen im Schauspielen holten wir uns im März durch den Besuch des Theaters in Duisburg, wo wir das Stück BIN NEBENAN von Ingrid Lausund gemeinsam sahen. Fast 2,5 Stunden Aufführung und die Schauspieler begeisterten dort durch ihre Bühnenpräsenz und die Art mit Mimik und Gestik und passender Körpersprache zu fesseln und den Text lebendig werden zu lassen. Leidenschaft pur!

Insgesamt probten wir 10 also 8 Monate um am 01.07.2016 zu unserer Première einzuladen.

Vorher galt es aber zunächst Textsicherheit zu bekommen: jeder hatte Verantwortung für verschiedene Rollen oder Axel durchgängig als Kassierer war fast immer auf der Bühne präsent, was bedeutete viel Text, Aufräumen und Abräumen von Requisiten, Einschalten des Metronoms zur Choreo von Pauls Auftritt, Caro und Leo als Therapeuten.

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