• die Goetheschule Essen

Plastik Skulptur Objekt

Jahrgangsstufe 6

Sportler in Bewegung

Sportler in Bewegung

Thema: Sportler in Bewegung
Bereich: Plastik
Technik: Modellieren, Malen
Material: Blumendraht, Papiermaché, Deckfarben

Die Kinder entwickelten zunächst zeichnerisch und dann als Drahtgerüst die Haltung eines Sportlers in einem typischen Bewegungsmoment. Auch das entsprechende Sportgerät wurde sofort mit eingeplant. Das Drahtskelett wurde auf einer Holzplatte festgeschraubt und dann mit Papiermaché aufgepolstert, so dass menschlich-plastische Formen entstanden. Zum Schluss wurden Figur und Platte der Sportart entsprechend mit Deckfarben bemalt.

Jahrgangsstufe 7

Titanic

Titanic

Thema: Titanic
Bereich: Plastik
Technik: Modellieren, malen
Material: Ton, Deckfarben

Im Kunstunterricht haben wir uns mit Abbildungen des Schiffes Titanic beschäftigt. Es wurden charakteristische Merkmale des Ozeandampfers gesammelt.
Nach Betrachtung des Filmes "Titanic" haben wir den dort geschilderten Hergang des Unglücks rekonstruiert, sodass sich unterschiedliche Darstellungsmomente des Untergangsszenarios der Titanic ergaben.
Die Schülerinnen und Schüler wählten jeweils einen spezifischen Zeitpunkt aus, um ihn als Momentaufnahme darzustellen.
In Aufbautechnik entstand eine tönerne Hohlplastik, die nach dem Aushärten mit Deckfarben bemalt wurde.

Iglu im Eis

Iglu im Eis

Thema: Iglu im Eis
Bereich: Plastik, Objekt
Technik: Bauen, modellieren, malen
Material: Würfelzucker, Klebstoff, Feilen und Raspeln, Zeitungspapier, Kleister, Deckfarben

Ein Künstler, der sich mit dem Bauen von fantasievollen Behausungen beschäftigt, ist der New Yorker Charles Simonds, ein Künstler, der der Richtung der Individuellen Mythologie zu zurechnen ist.
Aus Ton oder anderen geeigneten Materialien schneidet er kleine Steine, die er zu Mauern, Häusern und Türmen aufschichtet. Er nennt seine Werke "Dwellings". Er errichtet sie für seine "little people", die nur in seiner Fantasie existieren. Er schafft damit Gegenbilder zu ausufernden urbanen Siedlungsräumen.
Die Schülerinnen und Schüler bauten nach den Vorbildern von Simonds ebenfalls eine Behausung. Als Baumaterial nutzten wir Würfelzucker, welcher uns auch durch seine Farbgebung das Thema Iglu vorgab. Eine Behausung im Schnee entstand durch das Zurechtfeilen, Aufschichten und Verkleben der Würfelzuckerstücke. Den schneebedeckten, von Eisschollen zerfurchten Untergrund gestalteten die Schülerinnen und Schüler mit Zeitungspapier. Kleister und weißer Farbe. Ein in Pappmacheetechnik gefertigter Eisbär bevölkert die eisige Landschaft.

Jahrgangsstufe 11

Holz

Herausarbeiten einer Holzskulptur

Thema: Herausarbeiten einer Holzskulptur
Bereich: Skulptur
Material: Kantholz, Beitel, Schnitzmesser, Hohleisen, Raspel, Sandpapier

"Das direkte Behauen ist der wahre Weg zum Werk, aber auch der schlechteste für die, die ihn nicht gehen können."
Constantin Brancusi

Das Wort "Skulptur" leitet sich vom lateinischen Verb "sculpere" ab, das "schneiden" oder "schnitzen" bedeutet und damit ein subtraktives, ein wegnehmendes Verfahren beschreibt. Während eine Plastik durch Addition von Material entsteht, wird eine Skulptur durch Abtragen von Material hergestellt.
Viele Holzskulpturen sind auf ihrer Oberfläche nicht gänzlich geglättet, sondern zeigen Spuren der Werkzeuge, mit denen sie angefertigt worden sind. Solche Fakturen steigern zum einen die Aussagekraft, zum anderen ermöglichen sie es, den Arbeitsprozess nachzuvollziehen.

Aufgabe:
Arbeite aus dem hölzernen Werkstoff eine organische Skulptur heraus, die sowohl konkave als auch konvexe Formen aufweist. Der Plastizität kann damit auch ein Rhythmus verliehen werden. Die Skulptur sollte mindestens einen Durchbruch aufweisen. Bearbeite die Oberfläche der Skulptur so, dass sich glatte Flächen mit deutlich sichtbaren Fakturen abwechseln. Die Skulptur kann farbig gefasst werden.

Mit einer Zeichnung auf dem Holzblock wurden zunächst die groben Konturen umrissen. Mit Beitel, Raspel und Hohleisen wurden danach die rohen Formen gewonnen. Feine Raspeln und Schleifpapier dienten zum Zurücknehmen der nicht gewollten Arbeitsspuren und somit zum Steigern der Plastizität.

Jahrgangsstufe 12

Stühle

Themen der angewandten Kunst

Thema: Themen der angewandten Kunst
Bereich: Objekt
Technik: Verfremden, Modellieren
Material: variable Materialien

Die Gegenüberstellung von Hocker und Thronsessel mag die Spannweite der Kultur- und Designgeschichte des Stuhles verdeutlichen, auch in ihren symbolischen Bezügen.
So wie jeder Alltagsgegenstand hat auch der Stuhl Objektcharakter, den man häufig erst auf den zweiten Blick wahrnimmt. Dass solch ein Alltagsgegenstand in seinem Objektcharakter in das Blickfeld der Künstler gerät, versteht sich von selbst. Beispiele solch künstlerisch verfremdeter Objekte sind die Arbeiten von Joseph Beuys und Antoni Tapies.

Schülerarbeiten:

Der "Dali- Stuhl". Dieser Wachsstuhl erinnert an ein surrealistisches Objekt von Salvador Dali, an dessen Theorien über das Weiche und das Harte als Fundament einer Ästhetik; das Weiche, die zerfließende Ornamentik, das Klebrige, das Biologische, das Faulende, das war Dali.

Der "Spiegel- Stuhl". Wie die Bilder Rene Magrittes wirkt der Stuhl mit dem Spiegel wie eine Konkretisierung der Abbildtheorie Wittgensteins von den Grenzen zwischen Sprache, Bild und Abbild.

"Stuhlgang". Ein Stuhlentwurf mit den Mitteln der Verkehrung, Ironie und Trivialisierung sowie der Reduktion der funktionalen Form. Parallelen zum Fettstuhl eines Joseph Beuys sind erkennbar.

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